Badekultur
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Einfach mal abschalten!
Schon der antike griechische Dichter Homer beschrieb die Badezeremonie als Mittel gegen „geistesentkräftende Arbeit". Baden — das ist nicht nur die Reinigung des Körpers, sondern auch eine Reinigung der Seele. Tauchen Sie ein ins wohlig warme Wassser und lassen Sie den Alltag hinter sich.

Im Rahmen einer tiefenpsycho logischen Studie fand das Kölner Rhein gold-Institut heraus: Es gibt drei Bade-Typen. Der Selbstverwöhner nimmt sich bei Kerzenlicht und klassischer Musik viel Zeitfürs Bad. Der Wertige stellt hohe Ansprüche ans Design und möchte während des Badens auch was für seine Gesundheit tun — z. B. mit einem Whirlpool bei Rückenbeschwerden. Der Funktionale badet gern, braucht dazu aber einen Grund — etwa eine Erkältung oder einen Muskelkater.

Kleine Badegeschichte
Schon um 4500 v.Chr. besaßen die meso potamischen Hochkulturen großzügige Bade räume. Für die alten Ägypter gehörte die entspannende und wohltuende Wirkung des warmen Wassers zum Alltag, und im antiken Griechenland war die Badewanne ein Muss in einem vornehmen Haushalt. Die Griechen machten das Baden dann öffentlich - allerdings nur für Männer: Sie trafen sich dort mit Freunden zum Plaudern, Diskutieren und Politisieren. Aber erst zu Zeiten der Römer wurde das Baden zu einem gesellschaftlichen Er¬eignis ersten Ranges. In den öffentlichen Thermen traf man sich abends nach der Arbeit, badete, ließ sich massieren und trainierte seinen Körper. In so einem Prachtbad hatten bis zu 1.000 Menschen Platz! Die Römer exportierten ihre Badekultur in die eroberten Provinzen, bis weit nach England und Germanien hinein. Im Mittelalter entwickelte sich das öffentliche Bad dann zum Treffpunkt für erotische Abenteuer. Die Syphilis wird heute dafür verantwortlich gemacht, dass die Badestuben geschlossen wurden, doch auch die Kirche trug ihren Teil dazu bei. Bis ins 18. Jahrhundert galt Waschen und Baden als ungesund, erst 1850 wurden in Hamburg und Berlin wieder die ersten öffentlichen Badeanstalten eröffnet.

Das tut einfach gut
Warmes Wasser lockert die Muskulatur, vertieft die Atmung und lässt den Alltagsstress vergessen. Das Badewasser sollte zwischen 36 und 38 Grad haben, denn das entspricht der Körpertemperatur des Menschen. Kreislauf und Haut werden so nicht strapaziert. Wenn Sie trockene Haut haben, sollte das Badewasser allerdings nicht wärmer als 37 Grad sein, bei sehr empfindlicher Haut nicht wärmer als 36 Grad. Ein Bad sollte nicht länger als 20 Minuten dauern, denn sonst könnte der Kreislauf schlappmachen. Zu einem richtigen Wohlfühlbad gehört übrigens auch die Ruhe da nach: Legen Sie sich nach dem Bad noch einmal eine Viertelstunde hin, am besten mit geschlossenen Augen.

Kraft der Kräuter
Kräuterzusätze verstärken die Wirkung eines warmen Bades. Fichtennadel hilft bei Nervosität und baut Stress ab. Heublumen lindern Muskelkater und kurbeln den Kreislauf an. Hopfen wirkt beruhigend und schlaffördernd, Kamille keimtötend und krampflindernd. Lavendel regt die Durchblutung an. Rosmarin bringt den Blutdruck in Schwung. Wacholder hilft bei Muskelschmerzen. Wenn Sie merken, dass Sie eine Er kältung bekommen: Thymian verstärkt die körpereigene Abwehr. Für ein ausgiebiges Anti-Stress-Bad nehmen Sie Melisse, sie vertreibt Abgespanntheit und Erschöpfung.

Lieblingsplatz
Bei einer Forsa-Umfrage gab jeder dritte Deutsche an, das Bad sei der Lieblingsplatz zum Entspannen. Und 25 Prozent der deutschen Paare steigen gern zu zweit in die Wanne, so eine Studie des Kölner Rheingold-Instituts. Baden zu zweit wird von den Befragten wie ein erfrischender Kurzurlaub vom Beziehungsalltag empfunden.

 

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